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Mozart Faksimile Projekt

Salzburger Fotograf sichert Mozarts Opern für die Nachwelt

Helge Kirchberger zieht internationalen Prestigeauftrag an Land

Der Salzburger Fotograf Helge Kirchberger und Mitarbeiter Gerald Rihar zeichnen für die digitale Reproduktion von Mozarts „sieben“ großen Opern verantwortlich. Das internationale Prestigeprojekt, das vom Packard Humanities Institute in Los Altos, Kalifornien, finanziert wird, führt Helge Kirchberger und Gerald Rihar zur Technischen Besprechung nach San Francisco und weiter nach Berlin, Krakau und Paris.

Die Partituren von Mozarts sieben „großen“ Opern, „Idomeneo“, „Die Entführung aus dem Serail“, „Le nozze di Figaro“, „Don Giovanni“, „Cosi fan tutte“, „Die Zauberflöte“ und „La clemenza di Tito“ sind durch glückliche Umstände fast vollständig in Mozart Handschrift erhalten. Um die Originale auch für die Zukunft zu erhalten, werden die Autographe nun im Auftrag des Packard Humanities Institute in Los Altos in Kaifornien und der Internationalen Stiftung Mozarteum in mustergültiger Nachbildung reproduziert und anlässlich des Mozart-Gedenkjahres 2006 in einer hochwertigen Faksimile-Edition herausgegeben.

Überwältigende Detailgenauigkeit von Mozarts Original-Partituren

Die Reproduktion von Mozarts Handschriften erfolgt durch eine aufwändige Digitalisierung auf modernstem technischen Niveau, das eine überwältigende Echtheit und Detailgenauigkeit zulässt. „Ein Projekt mit diesem Aufwand hat es in dieser Größenordnung noch nicht gegeben“, erklärt der Salzburger Fotograf Helge Kirchberger, der den Auftrag für dieses internationale Prestigeprojekt in die Mozartstadt geholt hat.

Datenmenge von 4.000 CD-Roms

Insgesamt werden im Zuge des Projekts 4.000 Seiten digitalisiert, jede einzelne davon in höchstmöglicher Qualität. Die Datenmenge pro Seite entspricht mit etwa 650 Megabyte ungefähr dem Speicherplatz einer CD-Rom. Insgesamt fällt eine Datenmenge von ca. 2,6 Terrabyte oder eben dem Speicherplatz von 4.000 CD-Roms an.

Erste Projektphase in Berlin abgeschlossen

Die erste Stufe des Projekts ist nun abgeschlossen. Seit 22. September hat Kirchberger gemeinsam mit seinem Kollegen Gerald Rihar in der Berliner Staatsbibliothek die vollständige „Zauberflöte“ sowie die dort aufbewahrten Teile von fünf weiteren Mozart-Opern digitalisiert. Insgesamt wurden in Berlin 1.948 Seiten digital erfasst.

Acht Wochen Krakau, dann Paris

Anfang Februar geht es für Helge Kirchberger und Gerald Rihar für acht Wochen weiter nach Krakau, wo die restlichen Teile von „Idomeneo“, „Die Entführung aus dem Serail“, „Le nozze di Figaro“, „Cosi fan tutte“ und „La Clemenza die Tito“ aufbewahrt werden. Anfang Mai fliegen die beiden Salzburger Fotografen nach Paris, um dort dann die komplette Original-Partitur von „Don Giovanni“ für die Nachwelt zu sichern.

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